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Übergang Schule und Beruf (ÜSB)

Der Übergang von der Schule in den Beruf oder in eine Ausbildung stellt für alle jungen Menschen eine bedeutsame Schwelle und herausfordernde Entwicklungsaufgabe dar.

Ziel des Projektes ist es daher, allen Schülerinnen und Schülern mit den angegebenen sonderpädagogischen Förderbedarfen die Möglichkeit zu bieten, sich mit den unterschiedlichen Wegen ins Berufsleben und ihren eigenen individuellen Kompetenzen auseinanderzusetzen, um einen erfolgreichen Einstieg in die Erwerbsfähigkeit zu erreichen.

Im Rahmen des Modellprojektes findet eine intensive Begleitung durch den regionalen Integrationsfachdienst statt. So erhalten die Schülerinnen und Schüler zusätzliche Unterstützung in der Berufsorientierung und nehmen an gezielten Unterrichtseinheiten z. B. zu den Themen „Zukunftsplanung“ oder „Training sozialer und beruflicher Kompetenzen“ teil.

Die jungen Menschen werden während der Projektlaufzeit Praktika auf dem ersten Arbeitsmarkt absolvieren. Diese Praktika begleitet der Integrationsfachdienst durch ein Job-Coaching. Jedes Praktikum wird gemeinsam vor- und nachbereitet.

ZIELGRUPPE

Das Projekt „Übergang Schule und Beruf“ („ÜSB“) richtet sich an Schülerinnen und Schüler mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf in den Bereichen:

  • Geistige Entwicklung (gE)
  • Körperlich-motorische Entwicklung (kmE)
  • Autistisches Verhalten
  • Sinnesbehinderungen (Sehen oder Hören)

die an den jeweiligen Förderzentren oder entsprechend inklusiv an allgemeinbildenden Schulen unterrichtet werden. Die Unterstützung durch den regional zuständigen Integrationsfachdienst erfolgt in Einzelbetreuung oder in Kleingruppen jeweils im Förderzentrum bzw. an der Gemeinschaftsschule innerhalb der letzten beiden Schuljahre.

Im Rahmen des Projektes werden Berufswegekonferenzen durchgeführt, in der die Projektbeteiligten (u. a. Schülerinnen und Schüler, Eltern, Agentur für Arbeit, Schule, Integrationsfachdienst, Eingliederungshilfe) über den weiteren Verlauf der Berufsorientierung beraten.

WICHTIG

Die Projektteilnahme ist freiwillig und erfolgt erst mit Vorliegen einer schriftlichen Einwilligungs- bzw. Datenschutzerklärung durch die Eltern bzw. gesetzlichen Vertreter. Nach Beendigung des Projektes stehen den Schülerinnen und Schülern weitere Hilfen offen. Die verschiedenen Möglichkeiten der Unterstützung sowie eine mögliche Zukunftsperspektive werden im Rahmen des Projektes aufgezeigt und besprochen.

Das Projekt umfasst den Zeitraum vom 01.07.2016 bis zum 30.06.2019. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projektes können darüber hinaus bis zur individuellen Schulentlassung betreut werden. Weitere Informationen zu dem Projekt erhalten Sie bei dem zuständigen Integrationsfachdienst (IFD) in Ihrer Region oder bei Ihrer Schule.

Ansprechpartner des IFD Kiel sind:

Berith Wiegand b.wiegand@ifd-kiel.de
Anna-Maria Lehmann a.lehmann@ifd-kiel.de
Martina Vanicek m.vanicek@ifd-kiel.de
Kristina Güttler k.guettler@ifd-kiel.de
Sara Tamke s.tamke@ifd-kiel.de
Nicola Roggensack n.roggensack@ifd-kiel.de

Telefonisch sind wir erreichbar unter: 0431 – 51262